So bleibt deine Outdoor-Sauna jahrelang schön
Mit guter Sauna-Pflege (1-2 Mal pro Jahr) verlängerst du die Lebensdauer deines Spa-Produkts. Aber was genau musst du tun, um deine Outdoor-Sauna gut zu schützen? Nachfolgend erklären wir alles Schritt für Schritt, damit du direkt loslegen kannst.
Holzbehandlung: Schritt für Schritt
Wähle vorzugsweise einen trockenen, milden Tag und arbeite nicht in praller Sonne. Direkte Sonneneinstrahlung kann das Produkt zu schnell trocknen lassen, wodurch schneller Ansätze oder Streifen entstehen können.
Schritt 1: Holz gründlich reinigen
Beginne mit der Reinigung der Außenseite. Entferne Schmutz, Ablagerungen und Staub und lasse das Holz danach gut trocknen, bevor du weitermachst.
Schritt 2: Schleifen und staubfrei machen
Schleife das Holz in Richtung der Holzmaserung.
- Ist das Holz rau/verwittert? Beginne dann mit einer gröberen Körnung (z. B. rund 80-120).
- Ist das Holz noch einigermaßen glatt? Dann reicht meist eine mittlere Körnung (120-150) bereits aus.
Wische oder bürste den Schleifstaub sorgfältig weg, damit Öl oder Beize gut haften können.
Schritt 3: Erste Schicht auftragen
Rühre das Produkt gut durch und trage eine dünne, gleichmäßige Schicht in Richtung der Holzmaserung auf. Arbeite sauber nass-in-nass und vermeide Pfützen oder Läufer.
Trage das Öl dünn mit der Maserung auf, lasse es 5-15 Minuten einziehen und wische danach alle glänzenden/nassen Stellen mit einem sauberen, fusselfreien Tuch weg (nach 10-20 Minuten noch einmal kontrollieren), damit die Oberfläche matt trocknen kann.
Schritt 4: Trocknen und zweite Schicht
Lass die erste Schicht gut aushärten. Rechne meist mit 24-48 Stunden, je nach Produkt und Wetterbedingungen.
Möchtest du eine zweite Schicht auftragen? Trage sie erst auf, wenn die erste Schicht vollständig trocken ist.
Tipp: Lack empfehlen wir nicht für Outdoor-Saunen. Lack bildet eine geschlossene Schicht auf dem Holz. Da das Holz im Außenbereich ständig „arbeitet“, kann diese Schicht im Laufe der Zeit reißen oder abblättern. Wähle lieber eine geeignete Außenbeize oder Außenöl: Diese schützt das Holz, erhält die natürliche Ausstrahlung und lässt sich in der Regel einfacher pflegen und punktuell ausbessern.
Pflege der Innenseite: einfach, aber wichtig
Für die Innenseite empfehlen wir, die Sauna regelmäßig mit einem leicht feuchten Tuch abzuwischen. Nach jeder Sitzung bleiben nämlich Schweißreste und Schmutz zurück. Lass die Sauna danach immer gut lüften: Öffne kurz Tür/Fenster, damit alles vollständig trocknen kann.

Ofen und Steine: regelmäßig kontrollieren
- Entfernen Sie Ascherückstände und kontrollieren Sie, ob alles ordentlich und sicher funktioniert
- Kontrollieren Sie die Saunasteine regelmäßig: gerissene oder bröckelnde Steine austauschen. Das sorgt für gute Wärme und beugt Problemen vor
- Inspizieren Sie außerdem regelmäßig den Rauchkanal/Schornstein (und lassen Sie diesen bei Bedarf professionell reinigen)
! Sie erkennen, dass der Rauchkanal/Schornstein gereinigt werden muss, wenn Sie eines oder mehrere dieser Anzeichen bemerken:
- Schlechterer Zug: der Ofen kommt schwerer in Gang
- Rauch in oder um die Sauna: Rauchgeruch, Rückschlag beim Öffnen der Tür oder Rauch, der nicht gut abzieht
- Mehr Rußbildung: schwarze Rußflocken/Kaminruß am Ofen, an den Rohrverbindungen oder auf dem Dach
- Sichtbare Ablagerungen: wenn Sie ins Rohr schauen können und eine deutliche, dicke Schicht Ruß/Teer sehen
- Feuchte/teerartige Tropfen: braune/schwärzliche „Teer“-Spuren, die aus Fugen oder unter dem Rohr austreten
WICHTIG:
! Verwenden Sie nur gut getrocknetes, sauberes Brennholz. Am besten geeignet zum Heizen ist Hartholz wie Buche, Eiche, Esche oder Birke. Die Verwendung des richtigen Holzes ist zudem wichtig, um übermäßigen Rauch, Ruß und Teerablagerungen zu vermeiden, damit Ihr Rauchkanal weniger schnell verschmutzt. !

